Für einen Gärtner mit 90 Gerbera-Sorten und über 1.200 Artikeln ist die Digitalisierung keine Frage eines einfachen Knopfdrucks. Dennoch hat Oudijk Gerbera den Umstieg auf Floriday vollzogen. Schritt für Schritt wurden der Artikelkatalog, der Verkaufsprozess und die Verbindungen zu den Kunden übertragen. Das Ergebnis: mehr Kontrolle über das Sortiment, weniger fehleranfällige Glieder in der Kette und eine solide Grundlage für die weitere Digitalisierung.
Bei Oudijk dreht sich alles um Vielfalt. Das Sortiment umfasst knapp hundert Gerbera-Sorten, kombiniert mit verschiedenen Verpackungen, Stückzahlen und Kundenvereinbarungen. Zusammen ergibt das einen Katalog mit rund 1.200 Artikeln. Gerade diese Komplexität machte den Umstieg auf Floriday zu einer Herausforderung. „Wir haben ein enorm breites Sortiment mit vielen verschiedenen Verpackungsformen und Varianten“, erklärt Wilco Westerman, der bei Oudijk Gerbera für den gesamten IT- und Automatisierungsbereich verantwortlich ist. „Alles muss stimmen: von Fotos und Produktinformationen bis hin zu Stückzahlen und Verpackungen. Sonst wird es für die Kunden unübersichtlich und sie können das richtige Angebot nicht finden.“
Der Bedarf an mehr Kontrolle und Übersicht
Der Anlass für den Wechsel ergab sich nicht aus technischen Gründen, sondern aus der täglichen Praxis. Aufgrund der großen Menge an Artikeln wurde es immer wichtiger, Produktinformationen, Preise und Verfügbarkeit zentral und fehlerfrei zu verwalten. Zudem stellte Oudijk fest, dass immer mehr Einkäufer mit API-Schnittstellen arbeiteten, den neuen Standards in der Branche. Oudijk wollte eine zukunftssichere Grundlage für seinen Vertrieb schaffen.
Entscheidend war, dass die täglichen Angebotslisten einfach und schnell online gestellt werden konnten, Preisänderungen korrekt verarbeitet wurden, die Artikel im Katalog richtig angelegt waren und den Einkäufern nur das für sie relevante Angebot angezeigt wurde. Erst als diese Voraussetzungen über Floriday erfüllt werden konnten, kam ein Wechsel ins Spiel. Für die Auftragsabwicklung arbeitete Oudijk bereits mit der Software von Olsthoorn, was auch in der neuen Situation so bleibt.